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Nachbetrachtung

Der NPD- Kreisverband Wittenberg hatte für den 11.Dezember eine Kundgebung
unter dem Motto“ Demokratie schützen -Bürgerechte bewahren“ ,in der Zeit von
14 bis 18:00 Uhr, angemeldet. Dem Aufruf des NPD- Kreisverbandes, unter der Regie von Thorsten Lindemann, folgten 28 Neo-Nazis zum Großteil aus Wittenberg und Umgebung und mit geringer Beteiligung der JN- Halle.

Nachdem die „Kundgebung“ vom Ordnugsamt Wittenberg vom eigentlichen Kundgebungsort umverlegt wurde, postierten sich die selbsternannten Heerenmenschen an der Kreuzung Berliner Straße /Juristenstraße schräg gegenüber vom Wittenberger Polizeirevier.

Kurz nachdem die Nazis Stellung bezogen hatten, Fahnen und Transparente entrollt hatten, batten ca.25 Antifaschist_Innen zu einer Schnellballschlacht die aber nicht auf wirklich viel positive Resonanz der selbsternannten Demokratieschützer stieß.
Nach circa einer virtel Stunde Schnellballbeschuß und vereinzelten Wasserbomben
ergriff Versammlungsleiter Thorsten Lindemann die Initaitve und bettelte bei Ordnugsamt-
stellvertretter Heern Lehmann: „Heer Lehmann bitte tuen sie doch endlich was“.
Kurz Darauf erteilten 2 wutentbrannte Staatsschützer aus Dessau, mit Hilfe der
sperchlich besetzten Bereitschaftspolizei, gegen alle anwesenden Antifaschist_Innen
Platzverweise.
Der Versuch seitens der Polizei alle Gegendemonstrant_Innen abzudrängen
scheiterte jedoch kläglich, sodass sich der Gegenprotest auf die gegenüberliegende Strassenseite verlagerte und der Schnellballbeschuß ungehindert weiter gehen sollte.
Nach dem zwei Antifaschist_Innen per Schild vorbeifahrende Autofahrer_Innen zum hupen gegen
Nazis animierten, was auf große Resonaz stieß, fingen die Nazis von der anderen
Straßenseite aus damit an Autofahrer_Innin Npd Propaganda unter die Scheibenwischer zu klemmen, die aber wieder auf der Strasse landeten.
Eine Gruppe von 4 jüngeren Nazis, die auf dem weg zu Kundgebung waren sollten ihren Zielort durch beherztes Eingreiffen von jungen Antifaschist_Innen nicht ereichen.
Nachdem die Kundgebung anfänglich bis 18:00 Uhr gehen sollte beendete Thorsten Lindemann
gegen 15.45 die „Kundgebung “. Nachdem die Nazis Fahnen und Transparente eingerollt hatten
fing die Polizei damit an die Nazis in 2 Gruppen zu teilen, eine Gruppe Nazis, die überwiegend
in Wittenberg wohnen, wurde von der Polizei die Berliner Strasse runter begleitet.
Der andere Teil der Nazis lief Richtung Innenstadt, die mit nur sperrlicher Polizeibegleitung und
Antifaschist_Innin (die den Nazis noch eine gute Heimreise wünschen wollten) begleitet wurden.
Dabei ging bei einem verbeifahrenden Bus noch ein Spiegel zu bruch, was dann zu
mehr Polizisten, die aus dem heiteren Himmel mit CS-Gas auf anwesende Antifaschist_Innen sprühten, und eine willkürliche Personalienfestellung führte.
Zur selben Zeit, in der selben Straße, bekam einen Gruppe von jungen Nazis noch einen beherzten antifaschitischen Platzverweis. Ein Antifaschist wurde ca. eine virtel Stunde später
auf dem Wittenberger Weihnachtsmarkt von einem Nazi mit einem Fahrradschloss angegriffen -
der Angriff konnte aber beherzt abgewehrt werden. Im Nachinein gab es noch 2 Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt, laut Pressemitteilung der Cops hat der polizeiliche Staatsschutz
die Ermittlungen übernommen, die Ermtittlungen laufen wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.

Fazit.
Obwohl mehr machbar gewesen wäre, alleine anhand der sehr niedrigen Poliziepräsenz, sehen wir die Proteste gegen die NPD- Kundgebung vom 11.12 als Teilerfolg.
Grade in Provinzregionen wie Wittenberg, in den Nazis, ob nun
in Form vom Kameradschaften oder NPD- Kreisverbänden, vermehrt Fuß fassen können,
ist es wichtig den Nazis antifaschistischen Wiederstand entgegenzusetzen. Ob nun in Form von
Schnellbällen, Wasserbomben bei minusgraden oder körperlichen Interventionen.


1 Antwort auf „Nachbetrachtung“


  1. 1 Situationsbericht Wittenberg - Antifa Netzwerk Pingback am 08. September 2011 um 1:04 Uhr
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